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Archiv für die Kategorie ‘Musik’

Rock am Ring 2008 – Das Fazit

14. Juni 2008 Kommentare ausgeschaltet

Crew 2008: Mario, Marcus, Nils, Alex, Eckhard, Olf
Crew 2008: Mario, Marcus, Nils, Alex, Eckhard, Olf

Im Rückblick ist es wohl wie jedes Mal: es hat wieder richtig Spaß gemacht. Ich hatte dann auch am Samstag die Erkenntnis, dass man in meinem Alter <hüstel> wohl einmal den “Too old for this shit” Moment auf einem Festival haben muss… Aber der Mensch vergisst ja schnell und nach einer überschlafenen Nacht bleibt dann doch das Positive zurück. Die Gigs, die ich dieses Jahr gesehen habe, waren jedenfalls alle sehr sehenswert, vielleicht mit Ausnahme von Incubus.

Eine weitere Erkenntnis ist wohl auch, dass man sich mit einer Anreise aus Bremen wohl keine Hoffnungen mehr auf einen der schönen Nordschleifenplätze (= kurzer Fußweg zum Festivalgelände) machen braucht. Man kann also tatsächlich lieber Shuttlebus fahren und sich dafür einen geräumigen Platz suchen, so wie wir’s dieses Jahr eher unfreiwillig getan haben.

Ich werd’ jetzt natürlich nicht pauschal fürs nächste Jahr zusagen, aber wenn das Lineup nur halbwegs brauchbar ist, ist die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholungstat wohl sehr hoch. :-)


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Rock am Ring 2008 – Top 3

13. Juni 2008 Kommentare ausgeschaltet

Dieses Jahr kann ich wieder eine Top-3 der Auftritte ausgeben, ist nicht ganz soo schwer. :-)

  1. Seether – keine große Überraschung, sind die Südafrikaner doch meine derzeitige Lieblingsband. Leider war der Auftritt viel zu kurz, aber man konnte deutlich das Live-Potenzial erkennen.
  2. Rage Against The Machine – ein Hammer nach dem anderen. Einfach geil.
  3. Ich glaube, den dritten Platz muss ich teilen: Metallica haben durch den krachenden Abschluss des Gigs mit der Pyro noch einiges rausgerissen bei mir, an Filter fand ich toll, dass die trotz ihres undankbaren Slots und der lichten Reihen im Publikum alles gegeben haben.

Insbesondere am Freitag fand ich aber den Großteil der Gigs ziemlich gelungen, was sowohl Sound, als auch z.B. Gesangsleistung der Akteure angeht – u.a. Lemmy auf dem Höhepunkt seines Schaffens ;-) . Von daher eine Steigerung gegenüber dem letzten Jahr.

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Rock am Ring 2008 – Sonntag

13. Juni 2008 Kommentare ausgeschaltet

Auch für den Sonntag stand nur ein kleineres Programm an. Neben dem Länderspiel auf den Screens der Centerstage wollte ich schon gerne noch 1-2 Bands sehen. So konnte ich also erneut Nils motivieren, bereits zu Filter mitzukommen. Der Slot war eigentlich denkbar ungünstig, später Sonntagnachmittag, sonniges Wetter und kaum was los vor der Alternastage. So konnten wir dort ganz ohne Gedrängel bis in den Innenraum gehen und mit ordentlich Platz mittig vor der Bühne die Show geniessen. Und die war überraschend gut! Da von der Ursprungsbesetzung von Filter ja nur noch Sänger Richard Patrick übrig ist, war ich skeptisch, was uns da erwarten würde. Aber die Jungs haben sich wirklich bemüht, eine gute Show zu liefern. Auch wenn gerade am Ende zu merken war, dass sie etwas “pissed” von der Bühne gingen (zumindest hatte ich den Eindruck). Ich fand den Auftritt angesichts des “überschaubaren” Publikums und der damit verbundenen nicht ganz so bombastischen Stimmung jedenfalls grundsolide.

Anschließend sind wir dann langsam richtig Centerstage geschlendert, wo noch Fettes Brot spielten. Allerdings haben wir uns die lieber von der Tribüne angehört und ab und zu mal einen Blick auf den Screen geschmissen. Diese Einblicke haben mich auch nicht so überzeugt. Naja, ist ja auch nicht komplett meine Mukke.

Als Warm-Up für das Länderspiel waren danach nun also die Sportfreunde Stiller dran. Auch das ist nicht wirklich meine Musik, aber die Jungs haben es schon verstanden, einen Spannungsbogen in ihr Set einzubauen. Nach zunächst für mich eher beiläufig bekannten Songs kamen zum Ende hin die echten Hits, mit dem krönenden Abschluss der WM-2006 Hymne, die erwartungsgemäß noch auf die Euro-2008 umgetextet wurde.

Beim Länderspiel war die Stimmung dann zwar durchaus brauchbar, aber auch nicht ganz mit Public Viewing oder gar einem Stadionerlebnis zu vergleichen. Aber schön war’s schon, dass die Organisatoren dem Spiel die Centerstage quasi “geopfert” haben. Nach dem 2:0-Auftaktsieg war dann auch das Festival für dieses Jahr für uns erledigt. Die Toten Hosen haben wir ja schon 2005 verschmäht und werden es auch jederzeit gerne wieder tun. :-)

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Rock am Ring 2008 – Samstag

13. Juni 2008 Kommentare ausgeschaltet

Nach dem doch recht anstrengenden und langen Freitag stand für Samstag nur ein kleines Programm an.

Nils und ich sind gegen Abend gestartet, um uns vor Metallica noch The Offspring anzusehen. Naja, wir haben sie größtenteils mehr gehört, da wir damit beschäftigt waren, Strömungslehre von Menschenmengen zu erforschen, d.h. wie komme ich auch in dichtem Gedränge, Pogo, etc. von A nach B. :-) Sinn und Zweck der Übung war eigentlich, in den zweiten Innenraum vor der Centerstage zu kommen, um Metallica ähnlich entspannt zu sehen, wie Rage Against The Machine am Vortag. Leider war aber wohl – auch nach den Erfahrungen der Security am Vortag – der zweite Einlass auf der Boxengassenseite nicht mehr geöffnet. Das was ich von Offspring gesehen und gehört habe mochte aber durchaus zu gefallen.

Gegen Ende unseres “Experiments” hatten wir nun also die Absperrung auf Seite der Boxengasse erreicht und beschlossen, Metallica von dort zu verfolgen. Eine gute Entscheidung, denn zum einen war der Sound hier recht brauchbar, zum anderen waren die Leutchen um uns rum ziemlich entspannt und Platz hatte man auch. Als Metallica schließlich starteten befiel mich ein gewisses Deja Vu zum Auftritt von Iron Maiden anno 2005: viele alte Songs, die natürlich auch gut abgehen, die aber bei mir nicht so richtig für Stimmung sorgen, denn meine Favourites unter diesen alten Songs waren gerade am Anfang nicht dabei. Allerdings sollte sich das in der zweiten Hälfte mit “One” ändern: das Intro wurde “stimmungsvoll” mit einer ordentlichen Pyro-Show hinterlegt. Ab da ging’s dann nochmal richtig ab und nach den Zugaben haben die Jungs noch ‘ne Weile gebraucht, bis sie von der Bühne verschwunden sind. Denen scheint’s echt Spaß gemacht zu haben und “this is our favourite festival” war nicht bloß ein Lippenbekenntnis.

Anschließend ging’s dann mit dem Bus-Shuttle recht entspannt und ohne große Wartezeit wieder zurück.

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Rock am Ring 2008 – Freitag

10. Juni 2008 Kommentare ausgeschaltet

Nach der ersten Nacht sollte sich ein weiterer Vorteil des Platzes zeigen: himmlische Ruhe. Naja, “himmlisch” heißt in Bezug auf den Ring: Schlafen ohne Ohrstöpsel möglich. ;-)

Ich hatte mir für den Freitag ein heftiges Programm vorgenommen. Wer meine last.fm Playlist kennt, weiss, dass ich auf jeden Fall um 16 Uhr an der Alternastage sein musste… Doch zunächst die Herausforderung Bus-Shuttle. Ich bin um 14:15h los, musste ja schließlich Bus, Bändchenausgabe und Einlass einplanen. Der erste Bus fuhr mir gerade vor der Nase weg. Naja, ok, nicht direkt, angesichts der Menschentraube an der Haltestelle wäre ich da eh nicht mitgekommen. Also warten auf den nächsten Bus. Und Warten. 14:50h, nächster Bus, wieder nicht dabei. Hmm, sollten die wirklich nur alle 20 Minuten fahren? Ich hatte Seether schon fast abgeschrieben, doch dann das Wunder: drei Busse auf einmal! Und da das Ding eh proppenvoll war, wurden die anderen Haltestellen nicht mehr angefahren und es ging direkt zum Haupteingang. Die Bändchenausgabe war angenehm zügig und eine Schlange an der Einlasskontrolle gar nicht vorhanden. Auf dem Gelände um 15:58h, also noch schnell zur Alternastage.

Als ich gerade eintrudele starten Seether auch schon. Astreine Performance, angesichts leider nur von 30 Minuten Spielzeit haben sie sich keine Blöße gegeben. Es ist echt ‘ne Schande, dass sie nur einen derartigen Slot bekommen haben, ich hätte gerne mehr davon gesehen. Direkt im Anschluss bin ich rüber zur Centerstage, um den Rest von Gavin Rossdale mitzubekommen. Leider nur zwei langsame Lieder (die ich nicht kannte), dann allerdings altes Bush Material mit “Everything Zen” als Abschied. Nun war erstmal Wartezeit und Bierchen auf der Tribüne angesagt.

Zu Serj Tankian hab ich mich dann also aufgemacht, den Bereich vor der Bühne zu erstürmen. Naja, nicht den ganz vorne, sondern den dieses Jahr neu geschaffenen bis zu den P.A.-Türmen. War schon mit ziemlich Gedrängel verbunden. Aber es hat geklappt und ich bin mittig zwischen die beiden Türme, um nicht wieder potenziell schlechten Sound wie im letzten Jahr zu haben. Serj Tankian fand ich schon ziemlich gut, allerdings sicherlich nicht jedermanns Sache.

Anschließend wollte ich meinen guten Platz nicht aufgeben und habe mir Incubus angetan. Ich fand sie ja 2005 schon nicht sooo toll und das hat sich auch dieses Mal nicht gebessert. Langweilig. Inzwischen wurden wohl keine Leute mehr in diesen zweiten Innenraum reingelassen, so dass ein Wiedervereinigung mit meinen Fellow Ring Rockers dann nicht zustande kommen konnte.

Also musste ich mir auch Rage Against The Machine alleine ansehen. Naja, ok, nicht ganz alleine, es waren schon noch ein paar Tausend andere da. ;-) Der Gig war der Hammer, ein Best-Of Set das richtig abging und für die Incubus-Wartezeit entschädigte.

Doch der Abend war selbst danach noch nicht zu Ende: rüber zur Alternastage, zu Motörhead, wo dann schließlich auch das Treffen mit den anderen zustande kam. Leider setzte während des Auftritts der Regen ein, der zum diesjährigen “Too Old For This Shit” Effekt führen sollte. Motörhead zu sehen war schon klasse, allerdings waren wir recht weit weg, so dass man den Großteil nur auf der Leinwand sehen konnte.

Während der Zugabe machten wir uns dann auch schon auf den Weg. Und waren an der Bushaltestelle erwartungsgemäß nicht die einzigen. Gefühlt eine Stunde haben wir auf einen Bus gewartet und durften den gebetsmühlenartig wiederholten Ansagen über die Abfahrtplätze der jeweiligen Linien lauschen. Dazu noch Regen und die körperliche Müdigkeit aus mehr als zehn Stunden auf dem Gelände. Als ich schließlich im Bus stand, war mir klar, dass dies mein letztes RaR war. Sollte es so bleiben? :-)

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Rock am Ring 2008 – Donnerstag

10. Juni 2008 Kommentare ausgeschaltet

Basecamp 2008
Basecamp 2008

Der zeitweilige Frust vom letzten Jahr hat nicht lange gehalten. Bereits bei den ersten Ankündigungen der Bands von Rock am Ring 2008 stand fest: wir müssen den 2-Jahres-Rhythmus durchbrechen und dieses Jahr schon wieder hin!

Als Plan für einen besseren Zeltplatz sind wir eine Stunde früher los (Aufstehen um 4:15h) und waren dann auch um 10:30h an der Nordschleifenschlange. Nur leider noch weiter hinten als im letzten Jahr. Da war mir dann auch schon klar, wie es auf unseren bevorzugten Zeltplätzen aussehen würde: voll. Eine Ewigkeit lang bewegte sich so gut wie gar nix. Erst um 11:45h ging’s langsam voran – bei leichtem Nieselregen. Geht ja gut los. Als wir schließlich über den Ring rollten bestätigte sich meine Vermutung. Im Hatzenbachbogen war nix zu machen und auch unser Platz vom letzten Jahr war bereits voll. Also dieses Mal in die ganz andere Richtung: Pflanzgarten and beyond. In Eschbach sind wir schließlich sesshaft geworden – am flächenmäßig bisher größten Platz, so dass wir recht großzügig Zelte, Pavillons und Autos platzieren konnten. Allerdings waren wir auch ziemlich ab vom Schuss: laut Nils’ GPS über 5km Luftlinie (!) von der Centerstage entfernt. Fußmärsche waren dieses Jahr also nicht angesagt, sondern Shuttlebus hin und zurück.

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Unterstützt die H-Blockx – Update

20. Juli 2007 1 Kommentar

Das Video zur neuen Single der H-Blockx ist online – und es braucht 100.000 Clicks, damit die H-Blockx die Wette gegen ihre Plattenfirma gewinnen. Zur Zeit steht’s bei 33.248 Views.

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Unterstützt die H-Blockx!

24. Juni 2007 Kommentare ausgeschaltet

Durch einen Artikel im heutigen Kurier am Sonntag bin ich auf eine spektakuläre Wette der H-Blockx aufmerksam geworden. Die Plattenfirma will das neue Album nicht vermarkten und so haben sich beide Parteien auf eine Wette geeinigt. Näheres im Blog zur Wette oder bei MySpace.

Das 100.000-Klicks Video soll im Juli fertig werden. Einen ersten Eindruck vom Song und der Aktion gibt’s bei YouTube.

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Rock am Ring 2007 – Fazit

10. Juni 2007 Kommentare ausgeschaltet

Das Fazit für dieses Mal? Es hat insgesamt wieder ziemlich Spaß gemacht, keine Frage. Allerdings fand ich die Auftritte dieses Jahr insgesamt nicht so gut wie beim letzten Mal. Deswegen gibt’s dieses Mal auch keine Top-3, da ich eigentlich nur den ersten Platz wirklich sicher benennen könnte: The White Stripes. Der Rest war alles mehr oder weniger eine Liga. Na doch, Wolfmother ist mir musikalisch positiv in Erinnerung geblieben, gilt also als persönliche Entdeckung.

Allerdings hätte ich auch noch gerne ein paar andere Bands gesehen, die aber entweder terminlich ziemlich doof lagen (Megadeth, Evanescence, Wir Sind Helden) oder eben wegen Überschneidungen ausfallen mussten (Linkin Park, Stone Sour, Kaiser Chiefs, Machine Head). Aber: that’s life oder besser: that’s festival :-)

Angesichts des Frusts, der sich im Auto einstellte, als wir Donnerstag über die Nordschleife rollten und so keinen Platz finden konnte, hatte ich da schon gedacht: das war mein letztes RaR – I’m too old for this shit. Aber im Rückblick war’s dann doch wieder klasse. Obwohl wir uns beim nächsten Mal dann doch irgendeine Taktik ausdenken müssen, um auf der Nordschleife wieder etwas mehr Auswahl beim Camping zu haben…

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Rock am Ring 2007 – Sonntag

8. Juni 2007 Kommentare ausgeschaltet

Das Sonntagsprogramm war nun relativ entspannt. Wir hatten uns nur drei Bands vorgenommen, auf die Ärzte konnten wir (bis auf Eckhard) verzichten.

So begab es sich also, dass wir erneut just-in-time für den Bus an der Haltestelle waren und dann auch rechtzeitig an der Centerstage zu Good Charlotte. Insgesamt recht poppiger Auftritt ohne Höhen oder Tiefen. Ich fand’s ganz nett.

Anschließend stieg die Spannung, ob der Auftritt von Velvet Revolver vor zwei Jahren wirklich schlecht war oder ob das immer so ist. Es war wohl ein Ausrutscher, denn dieses Jahr war’s schon ziemlich gut und auch die neuen Songs, die eingestreut waren, klangen schon vielversprechend. Man darf also auf das neue Album gespannt sein. Als alte Guns ‘n Roses Songs kamen erneut nur “It’s so easy” und “Mr. Brownstone” zum Einsatz.

Es blieb also das Warten auf die letzte Band: KoRn – und Nicki und ich waren so “mutig”, relativ nah am “Wellenbrecher” (zur Abtrennung des Innenraums vor der Bühne) zu bleiben. Sollten wir es bereuen? Naja, ein bisschen. Geschiebe, Gehüpfe, Pogo, Cola-Amaretto-Dusche, 1/4qm Standfläche (gefühlt: Briefmarke). Aber einmal kann man das wohl mitmachen, von daher war’s ganz spaßig. Auch der KoRn Auftritt war ok, aber nicht überragend.

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