So, und der erstmal letzte Beitrag für heute in dieser Serie meiner Mac-Ersteindrücke.
iSync ist einfach cool. Nach ein paar Posts bei fscklog hatte ich schon die Befürchtung, dass ich erst etwas rumdoktorn muss, um mein K700i anzusprechen. Nix da. Vorher schnell ein Backup des Adressbuchs auf die Windows-Kiste gemacht, Handy per Blauzahn verbunden und dann einfach mal mit iSync abgeglichen – klappt. Alle Daten im Adressbuch. Nächste Aktion: in iCal ein paar Kalender abonniert, gesynct, alles auf dem Handy. Warum ist das unter Windows nicht soo easy? Ja, alteingesessene Mac-User, lacht mich nur aus…
Das wirklich erste Fremdprogramm, das auf dem MacBook installiert wurde, war natürlich mein Lieblingsbrowser Opera (v9.02). Wobei sich dort ziemlich schnell leichter Frust breitmachte: Google Mail angesurft, Mail geöffnet >plopp< Opera dicht. Hmm, nochmal, gleiches Problem. Jetzt habe ich die aktuelle Weekly von Opera 9.1 installiert. Damit tut auch Google Mail.
So, die ersten paar Erfahrungen mit dem Mac. Eins der ersten Programme, die ich ausprobiert habe (neben Opera, dazu später mehr), war iChatAV. Einfach anstelle einer AIM-ID meine ICQ-Nummer eingegeben und los geht’s. Allerdings beschwerten sich gleich meine Kontakte, dass ich komisches HTML verschicke. Behoben wird das mit der iChat Erweiterung Chax, die iChat auch noch ein paar andere nette Features hinzufügt.
Was aber wohl nicht funktioniert ist ein Videochat zwischen ICQ und AIM Usern. Zumindest hat das bei Nils (AIM) und mir (ICQ) nicht geklappt.
Es ist da und wir lernen uns gerade kennen.
Ist schon ‘ne Weile her, dass ich auf einem Mac gearbeitet habe. Und unter OS X sowieso noch gar nicht. Wird sicherlich ‘ne Weile dauern, bis man sich an einige Sachen gewöhnt hat. Angefangen bei der doch recht unterschiedlichen Tastaturbelegung (@ liegt woanders, CTRL wird kaum genutzt bzw. nicht für die Windows-üblichen Funktionen). Naja, das wird schon werden…

Voraussichtlicher Liefertermin: 22./23. November.
Da mich das doch ein bißchen Recherchezeit gekostet hat, dokumentier’ ich’s mal hier: Ich hatte das Problem, dass Drag & Drop in Windows 2000 nicht mehr richtig funktionierte. Z.B. konnte ich aus Outlook (jaja, auf der Arbeit — hey, ich bekomme quasi Geld dafür, dass ich das benutze
) keine Attachments mehr auf den Desktop ziehen, es kam nur eine nichts sagende Meldung “Beim Kopieren der Datei ist ein Fehler aufgetreten”.
Die magische Zeile, die das behoben hat, ist die folgende (über Start -> Ausführen):
regsvr32 ole32
Neben den Soundproblemen, die ich auf meinem Rechner habe, wenn ich den nvidia Treiber benutze, gibt es jetzt noch einen weiteren Grund zum Open Source ‘nv’ Treiber zurückzukehren: im proprietären Nvidia Treiber ist ein Sicherheitsleck entdeckt worden und noch gibt’s von Nvidia keinen Fix.
Ich habe anscheinend endlich den Grund für die Soundprobleme gefunden, die ich immer unter X11 (sowohl XFree86, als auch X.org) hatte: der proprietäre Nvidia-Treiber. Nachdem ich jetzt mal testweise auf den integrierten Treiber von X.org (‘nv’) umgestellt habe, sind die Probleme verschwunden.
Vorher traten sie immer dann auf, wenn man in Opera z.B. zwischen Tabs hin- und herschaltete oder auch beim Scrollen auf einer Webseite. Auch Versuche, das mit dem Ändern der PCI Latenz in den Griff zu kriegen (wie z.B. hier und hier beschrieben) sind leider gescheitert.
Naja, da ich auf 3D Unterstützung im Treiber nun nicht wirklich angewiesen bin, wird’s auch der ‘nv’ tun — wenn ich dafür ungefrustet Musik hören kann, ist’s mir das wert…
Und weil’s so schön ist, noch ein Debian Linux Artikel…
Wenn man das Opera Repository (siehe Post von vorhin) in die sources.list einfügt, beschwert sich APT, dass der entsprechende Key nicht vorhanden und die Quelle daher nicht vertrauenswürdig ist.
Man holt also zunächst den fehlenden Key von einem Keyserver:
# gpg --keyserver gpg-keyserver.de --recv-keys <keyid>
# gpg --armor --export <keyid> > key.asc
Und fügt den dann als root ins APT Schlüsselbund ein:
# apt-key add key.asc
Danach sollte apt-get update dann ohne Warnung durchlaufen.
(ausführlichere Beschreibung: Martins Blog)