Heute morgen habe ich’s zum einen selbst gemerkt, zum anderen dann auch in Photomatt’s Blog gefunden: mit der neuen Opera 8.0 Beta 2 gibt es keine Probleme mehr im WordPress-Adminbereich. Es funktionieren jetzt nicht nur die <fieldset> Tags (vgl. auch meinen Fix für ältere Opera-Versionen vor 8.0b2), sondern auch die Quicktags. Die Quicktags erscheinen jetzt tatsächlich an der Cursorposition und nicht mehr wie früher am Ende des Textes.
Wer WordPress mit Opera benutzt kennt das Problem beim Schreiben von Postings. Nein, ich meine nicht, dass die Quicktags nicht funktionieren, das ist bekannt und anscheinend auch nicht lösbar (selbst mit Opera 8.0 Beta tritt dieses Problem noch auf).
Was ich meine ist das verschobene Layout der Boxen im “Beitrag/Seite schreiben” Screen. Das lässt sich recht einfach fixen, indem man in den entsprechenden WP-Dateien die dortigen <fieldset id="xyz">...</fieldset> Konstrukte durch den Workaround <div id="xyz"><fieldset>...</fieldset></div> ersetzt.
Wer den Aufwand nicht selbst treiben möchte, der kann meine angepassten Dateien für WordPress 1.5 herunterladen und in das wp-admin Verzeichnis kopieren.
Update: Mit Opera 8.0 Beta 2 gehören diese Probleme der Vergangenheit an. Siehe auch meinen Beitrag vom 1.3.
Wieder mal ein kleines Problemchen gelöst. Ich hatte ja vor kurzem mit GNOME rumexperimentiert, bin nun aber doch zurück bei KDE. Allerdings hat die GNOME-Installation bewirkt, dass z.B. beim Klicken eines Links in Thunderbird (bzw. allen GNOME/GTK-Anwendungen) nun stets Galeon als Default-Browser gestartet wurde. Abhilfe lässt sich hier über den “Debian-Way” zur Festlegung des systemweiten Default-Browsers schaffen: mit update-alternatives (als root ausführen):
update-alternatives --config x-www-browser
Aus der daraufhin angezeigten Liste kann man dann den (systemweit) bevorzugten Browser auswählen.
Benutzt man allerdings Opera und hat diesen über eines der von opera.com herunterladbaren .debs installiert, so taucht Opera in der Liste der Alternativen nicht auf. Dies kann man mit dem folgenden Kommando nachholen:
update-alternatives --install /usr/bin/x-www-browser x-www-browser /usr/bin/opera 101 --slave /usr/share/man/man1/x-www-browser.1.gz x-www-browser.1.gz /usr/share/man/man1/opera.1.gz
In meinem fehlgeschlagenen “Selbstversuch”, Opera durch Firefox abzulösen hatte ich noch die AdBlock Extension als schönes Feature von Firefox hervorgehoben. Ich hatte lange Zeit WebWasher installiert, aber die Benutzung dieses Werbefilterproxy gefiel mir immer weniger, da er insbesondere die Auslieferung der Seiten verzögerte.
Für Opera lässt sich ein ähnliches Verhalten, wie es die AdBlock Extension bietet, auch nachrüsten: über die Datei filter.ini. In der filter.ini können URLs (oder Teile davon) eingetragen werden, die Opera ignorieren soll, d.h. es werden keine Anfragen an diese URLs gestellt. Trägt man dort z.B. http://*.doubleclick.net/ ein, so bleibt man von Werbebannern von Doubleclick verschont. Wie das genau funktioniert wird im FAQ-Eintrag zum URL-Filter auf der Opera-Fansite schön beschrieben.
Auf den ersten Blick scheint es umständlich zu sein, stets URLs von Bannern raussuchen, in die filter.ini kopieren und Opera neustarten zu müssen — AdBlock ist da sicherlich bequemer. Hat man aber erstmal ein brauchbares Set von URLs in der filter.ini eingetragen, surft es sich auf jeden Fall schon schneller und weniger flackernd.
Mit OperaAdFilter (Windows-only) gibt’s zudem ein Programm, das einem bei der Verwaltung der filter.ini behilflich ist. Ich verwende es jedoch nicht, da ich — siehe oben — die filter.ini inzwischen nur noch selten anfassen muss. Das geht dann auch mit dem Texteditor.
Nachtrag: Dieser Artikel im Opera7Wiki beschreibt neben der filter.ini Methode noch eine weitere Methode per StyleSheets.
Nachdem ich vor einigen Wochen bereits den Mailer gewechselt habe (von Eudora 4.x auf Thunderbird 0.8), wollte ich nun mal testen, ob auch der Firefox für mich im täglichen Einsatz taugt und Opera ablösen kann.
Mehr…
Ich hatte mit Opera immer das Problem, dass Text der per Default in Helvetica oder Times angezeigt werden sollte, sehr pixelig war — und damit hässlich… Zumindest, wenn man die netten Antialias-Schriften gewohnt ist…
Das Problem kann recht einfach gelöst werden, wenn bereits die msttcorefonts und eine aktuelle XFree 4.x Version installiert sind. Dann reicht der folgende Eintrag in der ~/.fonts.config:
<match target="pattern">
<edit name="prefer_outline">
<bool>true</bool>
</edit>
</match>
Quelle dieser Lösung