Da mich das gerade ‘ne zeitlang beschäftigt hat, halte ich’s hier als Merker fest.
Wenn man unter Mac OS X 10.5 (Leopard) PHP5 mit GD2 Unterstützung braucht, scheint das in diesem Posting beschriebene Vorgehen zur Zeit am erfolgreichsten zu sein…
Um rauszukriegen, für welche Architektur ein Binary gebaut ist, kann man den lipo Befehl benutzen:
$ lipo -info ffmpeg
Architectures in the fat file: ffmpeg are: i386 ppc
In c’t 02/07 (S. 176f) ist ein netter Artikel über Spotlight. Da ich kürzlich selbst mit der Indexierungsstrategie von Spotlight gekämpft habe (insbesondere die [Nicht-]Indexierung von externen Datenträgern), hier als kleine Referenz die wichtigsten Kommandos:
Indexierung eines Volumes ein-/ausschalten:
sudo mdutil -i off /Volumes/volname
sudo mdutil -i on /Volumes/volname
Wenn die Indexierung eines Volumes ausgeschaltet ist, kann es auch nicht in die “Privatsphäre” (Systemeinstellungen / Spotlight) eingefügt werden bzw. wird dort nicht angezeigt.
Spotlight Index eines Volumes löschen:
sudo mdutil -E /Volumes/volname
Bei eingeschalteter Suche führt das zur kompletten Neuindexierung des Volumes.
“Brute-Force” Methode, um ein Indexierung zu verhindern:
Im Root des Volumes:
touch .metadata_never_index
Merker: die c’t beschreibt, wie man Mac OS X beibringt, gelöschte Dateien auf einem USB-Stick nicht in ein verstecktes Trash-Verzeichnis zu verschieben, sondern sie stattdessen sofort zu löschen.
Mal etwas mehr zu den Eindrücken über die Hardware:
Tastatur. Ziemlich klasse! Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit lässt sich darauf richtig zügig tippen, da die Tasten einen Abstand haben, der einer normalen stationären Tastatur entspricht. Und so langsam finde ich auch die ganzen Sonderzeichen, die man immer mal so braucht, gerade auf der Unix-Konsole (|, ~, …)
Touchpad. Mit dem stehe ich ein bisschen auf Kriegsfuss. Mit der Mac eigenen Mausbeschleunigung komme ich nicht wirklich klar. Ich habe jetzt gerade SideTrack installieren, einen speziellen Treiber für das Touchpad. Als Option bietet der (quasi für Umsteiger) auch die Option, die Windows-übliche Beschleunigung zu aktivieren. Damit klappt’s jetzt schon deutlich besser. Wird aber wohl trotzdem noch ein bißchen Gewöhnung brauchen.
Wärme. Kritikpunkt der ersten MacBooks war ja die hohe Wärmeentwicklung an der Unterseite. Ich nutze das MacBook bisher zwar wenig für rechenintensive Sachen, aber in meinem “normalen” Betrieb konnte ich keinerlei unangenehme Wärmeentwicklung feststellen, wenn man es auf dem Schoss hat.
Insgesamt fängt das Ding aber wirklich an richtig Spass zu machen!
So, und der erstmal letzte Beitrag für heute in dieser Serie meiner Mac-Ersteindrücke.
iSync ist einfach cool. Nach ein paar Posts bei fscklog hatte ich schon die Befürchtung, dass ich erst etwas rumdoktorn muss, um mein K700i anzusprechen. Nix da. Vorher schnell ein Backup des Adressbuchs auf die Windows-Kiste gemacht, Handy per Blauzahn verbunden und dann einfach mal mit iSync abgeglichen – klappt. Alle Daten im Adressbuch. Nächste Aktion: in iCal ein paar Kalender abonniert, gesynct, alles auf dem Handy. Warum ist das unter Windows nicht soo easy? Ja, alteingesessene Mac-User, lacht mich nur aus…
Das wirklich erste Fremdprogramm, das auf dem MacBook installiert wurde, war natürlich mein Lieblingsbrowser Opera (v9.02). Wobei sich dort ziemlich schnell leichter Frust breitmachte: Google Mail angesurft, Mail geöffnet >plopp< Opera dicht. Hmm, nochmal, gleiches Problem. Jetzt habe ich die aktuelle Weekly von Opera 9.1 installiert. Damit tut auch Google Mail.
So, die ersten paar Erfahrungen mit dem Mac. Eins der ersten Programme, die ich ausprobiert habe (neben Opera, dazu später mehr), war iChatAV. Einfach anstelle einer AIM-ID meine ICQ-Nummer eingegeben und los geht’s. Allerdings beschwerten sich gleich meine Kontakte, dass ich komisches HTML verschicke. Behoben wird das mit der iChat Erweiterung Chax, die iChat auch noch ein paar andere nette Features hinzufügt.
Was aber wohl nicht funktioniert ist ein Videochat zwischen ICQ und AIM Usern. Zumindest hat das bei Nils (AIM) und mir (ICQ) nicht geklappt.
Es ist da und wir lernen uns gerade kennen.
Ist schon ‘ne Weile her, dass ich auf einem Mac gearbeitet habe. Und unter OS X sowieso noch gar nicht. Wird sicherlich ‘ne Weile dauern, bis man sich an einige Sachen gewöhnt hat. Angefangen bei der doch recht unterschiedlichen Tastaturbelegung (@ liegt woanders, CTRL wird kaum genutzt bzw. nicht für die Windows-üblichen Funktionen). Naja, das wird schon werden…